Roberto Decoratto - Über mich
Designer. Visionär. Ehemals Malermeister Michel.
"Meine geschätzten Menschen, ich bin nicht irgendein Stofftier.
Ich bin ein Gestalter.
Einst strich ich Wände in vollendeter Präzision – heute male ich mit Garnen, Stoffen und feinen Nähten. In meiner Näh- und Strickstube entstehen keine bloßen Kleidungsstücke. Es entstehen Lieblingsstücke. Erinnerungen. Tragbare Geschichten.
Ich glaube an die Kraft der Handarbeit. An das leise Klappern der Nadeln. An Stoffe, die man fühlen muss, bevor man sie versteht.
Und genau deshalb lade ich Euch ein."
Robertos Werkstatt-Codex
Robertos Werkstatt-Codex
(Mit einem Augenzwinkern, aber durchaus ernst gemeint.)
Der Codex der Decoratto’schen Nadelkunst
- Jede Masche verdient Respekt.
Auch die schiefen – sie erzählen Charakter. - Stoff wird gefühlt, nicht nur betrachtet.
Roberto prüft persönlich. - Fehler heißen „Designentscheidungen“.
Außer ich sage etwas anderes. - Tee ist willkommen. Hektik nicht.
- Wer mitarbeitet, gehört dazu.
In dieser Werkstatt gibt es keine Zuschauer – nur Atelier-Gefährten. - Farben dürfen diskutiert werden.
Am Ende gewinnt jedoch meist Roberto. (Mit Charme.) - Gelacht werden darf jederzeit.
Besonders, wenn der Faden sich verheddert.
Meine Näh- & Strickstube
In meinem Atelier dürft ihr:
🪡 Nähen entdecken – mit Geduld, Stil und einem Hauch Spielerei
👗 Vom Stoff zum Kleidungsstück – gemeinsam vom Marktbesuch zur Stoff- und Wollauswahl bis hin zum fertigen Stück.
🧵 Stricken lernen oder vertiefen – von der ersten Masche bis zum eigenen Herzensprojekt.
🌿 Handarbeiten im Garten – kleine, feine Events unter freiem Himmel, mit Tee, Gesprächen und kreativer Gesellschaft.
Unsere Motivation
Nachhaltigkeit beginnt mit Wertschätzung
des Materials und dem Verständnis von Herstellung.
Lass Dich von uns mit dieser Leidenschaft anstecken.
"Ich begleite euch von der Idee bis zur letzten Naht.
Manchmal führe ich die Nadel.
Manchmal führt ihr sie – unter meinem wachsamen Designerblick."
Wir im Atelier
Sie hält das fast fertige Kleid hoch.
„Das sieht doch gut aus“, sagt sie zufrieden.
Ich trete näher. Sehr nahe.
Meine Knopfaugen verengen sich fachmännisch.
„Gut?“ wiederhole ich langsam.
„Gut ist die kleine Schwester von ausgezeichnet.“
Sie seufzt leise. Dieses Seufzen kenne ich.
Ich tippe mit der Pfote auf die Seitennaht.
„Hier. Ein halber Millimeter zu viel Spannung. Das fällt im Licht.“
„Roberto, das sieht kein Mensch.“
Ich richte mich auf.
„Aber ich sehe es.“
Stille.
Sie betrachtet die Naht erneut.
Natürlich sieht sie es jetzt auch.
„Auftrennen?“ fragt sie.
Ich nicke würdevoll.
„Auftrennen.“
Mit geübter Ruhe greift sie zum Nahttrenner. Keine Dramatik. Kein Widerstand.
Nur konzentrierte Präzision.
„Du weißt schon“, murmelt sie, „dass Perfektion ein bewegliches Ziel ist?“
„Exzellenz ist keine Stimmung“, antworte ich. „Sie ist eine Entscheidung.“
Einige Minuten später sitzt die Naht makellos.
Der Stoff fällt weich, die Linie ist klar.
Sie hält das Kleid erneut hoch.
Diesmal schweige ich.
Ich gehe einmal langsam darum herum.
„Jetzt“, sage ich schließlich, „können wir von Stil sprechen.“
Sie lächelt.
Nicht, weil ich recht hatte.
Sondern weil wir beide wissen:
Genau deshalb funktioniert es.
Sie scheut keine Herausforderung.
Und ich lasse keine halben Lösungen zu.
Nur bei Hosen –
da sind wir uns einig,
dass das Universum uns etwas anderes sagen will.